In Ihr Produkt integrierte Zahnradpumpenlösungen

In das jeweilige Kundensystem integrierte Pumpenlösungen werden zusammen mit dem Kunde entwickelt. Durch die enge Zusammenarbeit ab der frühen  Entwicklungsphase werden so in engstem Bauraum, optimal zugeschnitten  Pumpensysteme entwickelt, die auch Zusatzkomponenten wie z.B. Filter, Ventile und Lager beinhalten können. Weniger Montageaufwand, weniger  Schnittstellen und weniger Aufwand im Lieferantenmanagment sind nur Beispiele für einige Vorteile, die dadurch für den Kunden entstehen.

Für die Schmierung von Lagerstellen in Getrieben, Kolbenkompressoren und Hochdruckpumpen werden idealerweise Zahnradpumpen eingesetzt. Hierbei spielt die „Umsteuerbarkeit“ – die Beibehaltung der Förderrichtung trotz veränderter Drehrichtung – eine besondere Rolle. Eine Änderung der Drehrichtung kann beispielsweise bei Getrieben auftreten oder bei Kälteverdichtern, die für beide Drehrichtungen konzipiert sind.

Anwendungsbeispiele

Teilintegrierte Pumpen

Abb. 1: Kundenspezifische Produktlösung

Diese Zahnradpumpen werden nicht wie herkömmlich an z.B. das Getriebe oder Kälteverdichter angebaut, sondern direkt in das Kundenprodukt integriert. So entfallen Verrohrungen, die die Pumpe mit der Ölwanne verbinden. Die ölführenden Kanäle werden direkt in die Gehäuseteile eingegossen: Durch Anbau der Pumpe werden automatisch sämtliche Ölkanäle verbunden. Als Vorteile ergeben sich daraus eine höhere Sicherheit bei der Abdichtung, keine Rohrleitungsverschraubungen und weniger Montageaufwand.

Aufsteckpumpen

Abb. 1: Aufsteckpumpe

Der Einsatz von Gerotor-Pumpen bei der Herstellung von Kompressoren setzt voraus, dass die Pumpen öl- und gasdicht sind. Daher sind bevorzugte Materialien für das Gehäuse Aluminium oder Grauguß. Für stark innendruckbelastete Kompressoren sind Gehäusewerkstoffe aus Stahlguß zusätzlich erhältlich. Die Rotorsätze werden generell aus Sinterwerkstoffen, bei Anforderungen an den Leichtbau auch aus Aluminium oder Kunststoff, gefertigt.

Solche Gerotorpumpen werden neben der Integration der ölführenden Kanäle zusätzlich auf eine schon vorhandene Welle des Getriebes oder des Kälteverdichters montiert. Dadurch entstehen noch einmal zusätzliche wirtschaftliche Vorteile, da zusätzliche Wellenlager und sogar die Pumpenwellen entfallen können.

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